'TV-Duell' der Hambührender Bürgermeisterkandidaten

Am 02. April 2019 hatte die evangelische Jugend Hambühren die vier Bürgermeisterkandidaten zur Podiumsdiskussion in das Gemeindehaus der evangelischen Kirche geladen.

Hier sollten vor allem die jungen Hambührener die Möglichkeit bekommen, den Kandidaten auf den Zahn zu fühlen.

Zunächst 'dürften' sich die vier Kandidaten mit begrenzter Redezeit vorstellen: Andreas Ludwig (SPD), Peter Witting (parteilos), Edmund Hofmann (CDU) und Carsten Kranz (parteilos) beantworteten daraufhin die Fragen der Jugendlichen:

Zunächst wurden die Herren gefragt, welche (offiziellen und inoffiziellen) Treffpunkte für Jugendliche in Hambühren sie kennen würden. Damit sollte auf den Missstand aufmerksam gemacht werden, dass die Jugendarbeit in Hambühren vor einigen Jahren abgeschafft wurde.

Andreas Ludwig konnte damit punkten, dass die SPD-Fraktion die Jugendarbeit für 2019 'wiederbelebt' hat, indem sie zunächst eine Stelle für einen Jugendpfleger in den Haushalt geschrieben hat. Dass in diesem Bereich noch deutlich mehr getan muss war dabei für alle Teilnehmer unstrittig.

Ebenfalls unter den Nägeln brannte den Jugendlichen die Nahverkehrssituation: Zu wenig Busse, zu teure Fahrkarten (vor allem ab Wegfall des kostenfreien Schülerbeförderungstickets) und mit den Schulzeiiten nicht abgestimmte Fahrzeiten wurden hier thematisiert. Andreas Ludwig versprach hier, mit dem Landkreis das Gespräch zu suchen und so gemeinsame Lösungen zu finden.

Im Folgenden wurden die Kandidaten gebeten sich zum Thema 'Friday for Future' und zum Abschuss des Wolfes zu positionieren. Andreas Ludwig begrüßte das Engagement der Jugendlichen für die Umwelt. In Bezug auf den Wolf sagte er, dass man in Bezug auf jeden Fall einzeln und tabulos prüfen müsse, was angeraten sei.

Ebenfalls diskutiert wurden konkrete Maßnahmen der Gemeinde zum Umweltschutz (mehr Abfalleimer in der Fläche, Plastikbecherverbot im Rathaus) undVorschläge wie Bürgersprechstunden, Tag der Vereine und Outdoorfitnessparks.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr gelungen und es konnten viele Vorschläge der Jugendlichen aufgenommen werden.

 


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